Klinische Chemie

In der Klinischen Chemie werden Parameter aus Serum, Plasma und Urin bestimmt, wie Enzyme, Elektrolyte, Proteine aber auch Medikamentenspiegel. Die Bestimmungen können teilweise bereits aus kleinsten Mengen Material erfolgen. Hierzu bedienen wir uns hochtechnisierter und moderner Geräte, die sich stets auf dem neuesten Stand der Technik befinden.

Die von uns verwendeten Analysengeräte der Fa. Siemens sind zu einer sog. Analysenstrasse zusammengeschlossen. Mittels Roboterarme werden die mit einem Barcode versehenen Patientenproben auf ein Probentransportband gebracht und über ein ausgeklügeltes Computersystem zu den jeweiligen Analysensystemen gefahren. Dieser sehr hohe Automatisationsgrad verhindert Probenverwechslungen während der Analytik und ist Garant für eine hohe Präzision der Messungen sowie Zuverlässigkeit der Patientenergebnisse.

Die Bewertung der Analysenergebnisse erfolgt durch die Laborärzte anhand analytischer und medizinischer Kriterien. Die analytischen Kriterien umfassen die Beurteilung der Präzision, der Richtigkeit und der Referenzbereiche. Die medizinischen Kriterien beinhalten die Sensitivität und Spezifität der einzelnen Teste in der Zusammenschau mit den Vorbefunden des Patienten (Longitudinalbeurteilung), den Referenzwerten sowie den weiteren Laborergebnissen. Aus der Zusammenschau der diversen Laborbefunde resultiert für Spezialuntersuchungen ein Laborbefund (z.B. bei speziellen Eiweißelektrophoresen, Fettstoffwechseluntersuchungen u.a.).

Daneben stehen die Laborärzte den einsendenden Kollegen fachlich beratend zur Seite und diskutieren mit diesen gemeinsam schwierige Befunde.

Auch verfolgen wir stets die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse zu verschiedenen Parametern sowie die Entwicklung neuer Parameter, die wir sinnvoll in die Laboranalytik einführen können.

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